Neurologische und psychiatrische Erkrankungen - Was kann das Labor beitragen?

Cottbus

Beginn: 17:30 Uhr

für Ärzte
4 Fortbildungspunkte

17.30 - 20.15 Uhr

20 €

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass die Diagnostik neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen eine klinische Domäne ist, bestenfalls gestützt durch bildgebende Verfahren. Sicher erreicht die Labormedizin in diesem speziellen Bereich nicht den bekannten 70%-Anteil an der Diagnostik. Allerdings tragen Laboruntersuchungen einen nicht unerheblichen Teil zur Differentialdiagnostik dieses Erkrankungskreises bei.

Aber welche Laboranalytik sollten für spezielle Fragestellungen zum Einsatz kommen bei der Diagnostik und der Therapiesteuerung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen? Muss es immer eine Liquorpunktion sein? Welche Serumtests haben diagnostisches Potential? Wann sind pharmakologische Spiegelbestimmungen sinnvoll oder sogar dringend geboten? Diese und weitere Fragen sollen in den ersten beiden Vortragsteilen des Abends beantwortet werden.

Im dritten Teil wollen wir die Aufmerksamkeit noch auf die Frühsommer-Meningoenzephalitis lenken, zu deren Risikogebieten nun erstmals auch uns umgebende Kreise in Südbrandenburg gehören. Ein guter Grund sich wieder einmal ausführlich und auf unterhaltsame Weise mit dieser Infektionskrankheit zu beschäftigen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

17:30 – 18:25 Labordiagnostik bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen - macht das überhaupt Sinn?
Prof. Dr. med. Harald Prüß
Facharzt für Neurologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, Experimentelle Neurologie an der Klinik und Poliklinik für Neurologie

18:25 – 19:20 Arzneimitteldiagnostik - therapeutisches Drugmonitoring
Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Kfm. Michael Paulzen
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Alexianer Aachen GmbH

19:20 – 20:15 FSME - bekannt und doch nicht verstanden
Oberfeldarzt Prof. Dr. Gerhard Dobler
Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, Abteilung für Virologie und Rickettsiologie am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München

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