Allgemein-medizinische Themen

Aktualisierte Informationen zu COVID-19

Permanent ändern sich die Fallzahlen der SARS-CoV 2-Infektionen in Deutschland und auch die damit verbundenen Empfehlungen. Am 24.03.2020 hat das Robert-Koch-Institut seine Orientierungshilfe bei Verdacht auf COVID-19 für Ärztinnen und Ärzte an die neuen Empfehlungen angepasst. Die wichtigsten Änderungen zur letzten Information vom 16.03.2020 haben wir farblich hervorgehoben.

Weiterhin steht das ambulante Management der Patienten im Vordergrund, sofern die klinische Situation dies gestattet.

Bei begründeten Verdachtsfällen muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, nicht so dagegen bei Fällen unter differentialdiagnostischer Abklärung.

Zur besseren Überprüfung der Einschlusskriterien für die weiteren Maßnahmen haben wir Ihnen einen Anamnesebogen beigefügt. Dieser soll Ihnen die praktische Arbeit erleichtern, wird aber nicht im Labor benötigt.

Probenmaterial für die PCR Diagnostik
Bei der ambulanten Abklärung genügt die Entnahme eines oropharyngealen Abstrichs! Bei den Abstrichen ist zu beachten, dass für den Virusnachweis geeignete Tupfer verwendet werden (eSwabs mit flüssigem Transport-Medium oder trockene Tupfer; keine Agar-Tupfer verwenden!). Das Material kann gekühlt bis zu 72 Stunden gelagert werden.

Werden die Proben durch einen Kurierdienst transportiert, erfolgt dies, wie auch bei allen anderen Proben, nach der gültigen Verpackungsanweisung P650 (UN 3373). Es sind also Ihrerseits keine zusätzlichen Umverpackungen erforderlich.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf die aus aktuellem Anlass erarbeitete Empfehlung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) hinweisen:
Bei der Probenübergabe an den Kurierdienst ist darauf zu achten, dass unsere Laborfahrer einen Abstand von mehr als 2m zum Praxispersonal und den Patienten einzuhalten hat. Sollte dies aufgrund der räumlichen Situation in den Praxen nicht zu gewährleisten sein, stimmen Sie bitte mit dem Kurierfahrer eine geänderte Übergabemöglichkeit ab (z.B. festgelegte Ablageorte innerhalb der Praxis oder Übergabe der Proben an der Praxistür).

Probenentnahmen
Probenentnahmen zur Testung auf Coronavirus-Infektionen können nicht direkt im Labor veranlasst werden! Falls Sie Patienten mit ihren eigenen Proben in unser Labor schicken, informieren Sie sie bitte, dass das Probenmaterial in unsere Probenbriefkästen eingeworfen werden soll. (Briefkasten 1: Haupteingang Ärztehaus, Uhlandstraße 53 oder Briefkasten 2: an der Glasfront, Herderstraße 64).

PCR-Nachweis
Für eine labordiagnostische Abklärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wird eine PCR durchgeführt. Schnellteste stehen dafür, entgegen den auch Sie möglicherweise erreichenden Informationen, nicht zur Verfügung. Ein negatives PCR-Ergebnis schließt die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht vollständig aus. Sollte ein Patient mit starkem Verdacht auf eine SARS-CoV-2-
Infektion im initialen Test negativ sein, wird je nach Latenz zwischen Untersuchung und Kontakt, ggf. eine erneute Probenentnahme und untersuchung erfolgen.

Wir haben unsere Testkapazitäten erweitern können, so dass wir trotz höheren Probenaufkommens in den allermeinsten Fällen eine Befundmitteilung innerhalb von 24 Stunden nach Probeneingang im Labor erreichen.

Aktuell ist keine PCR-Einzelanforderung Influenza, RSV, M. pneumoniae sowie C. pneumoniae mehr möglich! Diese Untersuchungen werden nur noch als RPP (Respi Panel) realisiert.

Abrechnung
Der Nukleinsäurenachweis von SARS-CoV-2 wird als GKV-Leistung nach der neuen EBM-Ziffer 32816 abgerechnet, die aufgenommen wurde.

Erweiterte Zugangsbeschränkung zum Labor
Blutabnahmen und anderweitige Probenentnahmen im Labor sind nur noch in dringenden Fällen nach telefonischer Terminvereinbarung und nur bei Patienten ohne Fieber und Erkältungssymptomen möglich.
Wir bitten darum, dass die Patienten unter der zentralen Telefonnummer: 0355 58 402-0 einen Termin vereinbaren.

Bei Fragen können Sie sich gern auch telefonisch an unsere Informationsauskunft zum Thema Coronavirus SARS-CoV-2 unter 0355 58402 49 wenden.

 

Aktuelles

Infektionsdiagnostik
Entscheidende Rolle der Labordiagnostik zu SARS-CoV-2 in COVID-19-Pandemie 03.04.2020

Die Bedeutung der SARS-CoV-2-PCR liegt nicht nur in der diagnostischen Abklärung, sondern hat in der COVID-19-Pandemie eine herausragende Stellung für die Beurteilung der epidemiologischen Entwicklung und hinsichtlich Strategien zur Verlangsamung des aktuellen Geschehens in Deutschland.

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Allgemein-medizinische Themen
Aktualisierte Informationen zu COVID-19 25.03.2020

Permanent ändern sich die Fallzahlen der SARS-CoV 2-Infektionen in Deutschland und auch die damit verbundenen Empfehlungen. Am 24.03.2020 hat das Robert-Koch-Institut seine Orientierungshilfe bei Verdacht auf COVID-19 für Ärztinnen und Ärzte an die neuen Empfehlungen angepasst. Die wichtigsten Änderungen zur letzten Information vom 16.03.2020 haben wir farblich hervorgehoben.

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Onkologische Diagnostik
Zervixkarzinomfrüherkennung 28.02.2020

Am 1. Januar 2020 ist das organisierte Programm zur Früh­er­kennung von Zervix­karzinom gestartet. Zur Ab­rechnung des Screenings und der Ab­klärung auffälliger Befunde wurden in den EBM neue Gebühre­nordnungs­posi­tionen aufgenommen.

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