Gemeinschaftslabor Cottbus - Dres. Thorausch und Mydlak  
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Stoffwechsel
Möglichkeiten der Labordiagnostik bei der Osteoporosediagnostik



Die Osteoporose stellt besonders aufgrund der sich verändernden Altersstruktur der Bevölkerung eine Erkrankung mit steigender Häufigkeit dar. Durch eine rechtzeitige Diagnose und Eliminierung von Risikofaktoren wie z.B. Vitamin D-Mangel lassen sich die zu erwartenden Spätfolgen minimieren.

Durch einfache Laborparameter kann eine Aussage zur Balance des Knochenstoffwechsel erfolgen:
Dazu sollten Crosslinks (Pyridinolin und Desoxypyridinolin) im ersten Morgenurin bestimmt werden. Ergeben sich dabei erhöhte Werte kann man von einem verstärktem Knochenumbau ausgehen, der schon zu einer erniedrigten Knochendichte geführt haben kann aber zumindest ist der Patient in eine Risikogruppe einzuordnen.

Je nach Klinik und Anamnese sollte bei erhöhten Werten eine Knochendichtemessung und die labordiagnostische Bestimmung weiterer den Knochenstoffwechsel charakterisierenden bzw. beeinflussenden Parameter wie Ostase und Vitamin D erfolgen.

Ergibt die Knochendichte einen Wert für eine behandlungsbedürftige Osteoporose kann der Wert für die Crosslinks als Ausgangswert für eine Therapiekontrolle genutzt werden. 

Der Vorteil dieses Parameter ist eine schon nach wenigen Wochen auftretende Reaktion bei Ansprechen der Therapie. Dagegen ist über die Knochendichte ist erst im Bereich von 1 - 2 Jahren ein Therapieerfolg ablesbar.

Bei nicht gesteigerten Knochenumbau und entsprechend vorliegenden Risikofaktoren sollte der Test auf Crosslinks im Urin in angemessenem zeitlichen Abstand wiederholt werden.

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DGA-ML-6057.98.02