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In der Abteilung Molekularbiologie liegt der analytische Schwerpunkt auf der Detektion und Quantifizierung genetischen Materials pathogen relevanter Bakterien und Viren. Mit der Real-Time-PCR verwenden wir eine hoch-sensitive Methode, die den gezielten Erregernachweis aus verschiedensten klinischen Materialien innerhalb weniger Stunden erlaubt.
Neben dem Nachweis vieler respiratorischer Erreger wie z. B. RSV, Mycoplasma pneumoniae und Bordetella pertussis, führen wir auch Untersuchungen auf sexuell übertragbare Erreger wie Chlamydien, Gonokokken und HPV durch. Zudem erfolgt täglich die Untersuchung auf Noroviren.
Die Abteilung der Molekularbiologie arbeitet eng mit der mikrobiologischen Abteilung zusammen. Dadurch wird ein rascher Direktnachweis von Mykobakterien aus schnelldetektierenden Kultursystemen und die Charakterisierung Atypischer Mykobakterien (MOTT) möglich. Für besondere Fragestellungen erfolgt aus kulturell vermehrten Erregern der PCR-gestützte Nachweis verschiedener Resistenz- und Toxingene (MRSA, EHEC).
Zur Vervollständigung der Hepatitis-Diagnostik und für das Monitoring von erkrankten Patienten bestimmen wir die Hepatitis C- und Hepatitis B-Viruslast vor und während der Therapie.

Zusätzlich bieten wir unterschiedliche humangenetische Untersuchungen zur Abklärung diverser genetischer Veränderungen an, die prädisponierend als Risikofaktoren für Patienten gelten (z.B. Faktor-II, Faktor-V und HLA-B27-Mutationen) bzw. im Zusammenhang mit Erkrankungen stehen (z.B. Laktose-Intoleranz, Hämochromatose).
Nähere Informationen zum Gendiagnostikgesetz erhalten Sie hier.