Der Quotient aus dem löslichen Transferrinrezeptor (sTfR) und dem Logarithmus des Ferritinwertes ist ein anerkannter Marker für die Eisenversorgung. Der Hämoglobingehalt des einzelnen Retikulozyten (CHr/RET-He) ist ein sehr gutes Maß für die Hämoglobinisierung, d.h. ein Maß für die Erythropoese.
Der "Diagnostische Plot" nach Thomas et al. kombiniert den Quotient aus sTfR und dem Logarithmus des Ferritinwertes mit dem CHr- bzw. Ret-He-Wert und stellt die Patientenwerte als Koordinaten in dem Plot dar. Jeder Patientenwert findet sich dann in einem Quadranten wieder, wobei der Quadrant gleichartige Diagnosen und Therapieansätze zusammenfasst. Da die Standardisierung der Reagenzien für die Bestimmung des löslichen Transferrinrezeptors herstellerabhängig variieren und eine Entzündung, gemessen als CRP-Wert, v.a. den Ferritinwert und damit auch den Quotienten beeinflussen kann, werden in der nachfolgenden Maske diese Angaben mit abgefragt.
Literatur:
Thomas L, Thomas C, Heimpel H Neue Parameter zur Diagnostik von Eisenmangelzuständen. Dtsch Arztebl 2005; 102:A 580586
Thomas C, Thomas L Biochemical Markers and Hematologic Indices in the Diagnosis of Functional Iron Deficiency. Clin Chem 2002; 48:7 106676