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Im Bereich der Allergologie erfolgt als in-vitro-Diagnostik die Bestimmung allergenspezifischer IgE- und IgG-Antikörper. Diese Bluttests können unabhängig von Alter, Hauterkrankung, Antihistaminbehandlung und sogar während der Schwangerschaft durchgeführt werden. IgE-Antikörper sind im Humanserum und -plasma aufgrund der Sensibilisierung auf ein spezifisches Allergen enthalten. Die Messung des zirkulierenden IgE ermöglicht eine objektive Messung der Sensibilisierung auf ein Allergen.
Unser Labor bietet über 650 unterschiedliche Allergene und 70 Allergenkomponenten für die sensitive und quantitative Bestimmung von allergen-spezifischen IgE-Antikörpern an.
Auch wenn eine abschließende Diagnose immer auf einer Kombination von IgE-Testergebnissen und der Krankengeschichte des Patienten basieren sollte, kann als allgemeine Regel gelten, dass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Symptomen mit einem steigenden IgE-Antikörperwert zunimmt.
Für die in-vitro-Allergiediagnostik stehen spezielle Anforderungsscheine zur Verfügung.
Trotz enormer Fortschritte in der Allergiediagnostik werden die Allergologen immer noch mit uneindeutigen Befunden konfrontiert, die eine Bestätigung mit einer unabhängigen Methode erfordern. Oft können Allergien und Hypersensitivitäten gegen andere Allergene wie Medikamente oder Nahrungsmittelzusatzstoffe nur durch belastende orale Provokationstests sicher nachgewiesen werden. Bei allergischen Reaktionen vom Soforttyp spielen neben Mastzellen auch basophile Granulozyten eine zentrale Rolle, deren Aktivierung und die anschließende Freisetzung von Mediatoren bzw. die Expression von Markern auf der Zelloberfläche Prinzip der zellulären Tests ist.
Untersuchungen mittels Flow2CAST® können auf Anfrage durchgeführt werden und beruhen auf dem Nachweis von CD63, das auf der Oberfläche allergenstimulierter basophiler Granulozyten exprimiert wird. Dieser Test besitzt eine gute Sensitivität und hohe Spezifität für die Diagnostik verschiedener Allergien, wie Bienen-/Wespengift, NSAR und ß-Laktame.